Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index und finden Sie heraus, in welche Kategorie Sie fallen.
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Berechnungsformel
Der BMI wird berechnet, indem das Gewicht (in kg) durch das Quadrat der Größe (in Metern) geteilt wird.
BMI = Gewicht (kg) / Größe (m)²
Klassifikation der WHO
| Unter 18,5 | Untergewicht |
| 18,5 bis 24,9 | Normalgewicht |
| 25 bis 29,9 | Übergewicht |
| 30 und mehr | Adipositas |
Hinweis: Der BMI ist ein Richtwert und berücksichtigt nicht die Muskelmasse oder den Körperbau. Er ist nicht immer relevant für Sportler, schwangere Frauen oder sehr muskulöse Menschen.
Der Körpermassenindex, besser bekannt unter seinem Akronym IMC, ist ein weltweit anerkanntes Referenzmaß zur Bewertung der Statur einer Person. Einfach und schnell zu ermitteln, bietet er einen ersten wesentlichen Überblick über Ihre Gewichtssituation. Zu verstehen, was hinter dieser Zahl steckt, ist der erste Schritt, um Ihr Wohlbefinden selbst in die Hand zu nehmen.
Das Ergebnis des BMI erklären: viel mehr als nur eine Zahl
Die Berechnung des BMI stellt zwei grundlegende Daten in Beziehung: Ihr Gewicht in Kilogramm und Ihre Größe in Metern. Ziel ist es nicht, Sie zu beurteilen, sondern Ihnen eine verlässliche Orientierung zu bieten, eine Art Kompass, um sich anhand der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten Schwellenwerte einzuordnen.
Sobald die Berechnung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Punktzahl. Diese Punktzahl ordnet Sie einer der großen Staturkategorien zu. Jede dieser Kategorien entspricht unterschiedlichen potenziellen Gesundheitsrisiken. Zum Beispiel ist ein BMI im Normbereich statistisch mit einem geringeren Risiko verbunden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Umgekehrt kann ein sehr hoher oder sehr niedriger Wert auf einen besonderen Bedarf an Aufmerksamkeit für Ihre Lebensweise hinweisen. Es ist somit ein wertvolles Präventions- und Kommunikationsinstrument mit Ihrem Arzt.
Um Ihnen bei der Interpretation Ihres Ergebnisses zu helfen, finden Sie hier eine Zusammenfassungstabelle der von der WHO festgelegten Kategorien.
| BMI-Wert | Interpretation gemäß WHO |
| Unter 18,5 | Magersucht (oder Untergewicht) |
| Zwischen 18,5 und 24,9 | Normale Statur |
| Zwischen 25 und 29,9 | Übergewicht |
| Zwischen 30 und 34,9 | Leichte Adipositas |
| Über 35 | Schwere oder massive Adipositas |
Eine historische Anekdote
Wussten Sie, dass der Erfinder dieses Index kein Arzt war? Es war der belgische Mathematiker und Statistiker Adolphe Quetelet, der diese Formel um 1832 entwickelte. Sein ursprüngliches Ziel war es, die Merkmale des „Durchschnittsmannes“ zu statistischen Zwecken und nicht für medizinische Zwecke zu definieren. Erst viel später, im Laufe des 20. Jahrhunderts, übernahm die medizinische Welt den BMI aufgrund seiner Effizienz bei der Korrelation von Gewicht und Gesundheitsrisiken im großen Maßstab.
Wozu kann die BMI-Berechnung im Alltag dienen?
Die Kenntnis des BMI kann in vielen konkreten Situationen nützlich sein, weit über eine bloße Neugier hinaus.
- Vorbereitung einer Gesundheitsuntersuchung: Vor einem Arzttermin ermöglicht Ihnen die Berechnung Ihres BMI, das Gespräch mit Ihrem Arzt über Themen wie Blutdruck, Cholesterinspiegel oder Ihr allgemeines Wohlbefinden zu eröffnen. Es ist ein sachlicher Ausgangspunkt.
- Verfolgung eines Fitnessziels: Wenn Sie mit einem Ernährungsumstellungs- oder Sportprogramm beginnen, ist der BMI ein hervorragender Indikator, um Ihren Fortschritt langfristig zu überwachen. Zu sehen, wie er in die Kategorie „normale Statur“ wechselt, ist eine enorme Motivation.
- Anpassung der Versicherung: Einige Kreditversicherungen können das Verhältnis von Gewicht zu Größe berücksichtigen, um Risiken zu bewerten. Ein BMI im Normbereich kann bei der Antragstellung manchmal von Vorteil sein.
Tipp: Der BMI ist ein Indikator, keine absolute Diagnose
Es ist grundlegend zu erinnern, dass der BMI seine Grenzen hat. Er unterscheidet nicht zwischen Fettmasse und Muskelmasse. So kann ein Spitzensportler mit viel Muskelmasse und daher höherem Gewicht ein „Übergewicht“-Ergebnis erhalten, obwohl seine körperliche Verfassung ausgezeichnet ist.
Ebenso gibt der BMI keine Auskunft über die Fettverteilung im Körper. Ein Übermaß an Bauchfett gilt als risikoreicher als Fett an Hüfte und Oberschenkeln. Deshalb ist es oft sinnvoll, die BMI-Berechnung durch das Messen des Taillenumfangs zu ergänzen.
Nutzen Sie dieses Instrument deshalb als das, was es ist: eine einfache und effektive Ersteinschätzung, ein potenzieller Warnhinweis, der Sie bei Bedarf ermutigt, einen gesünderen Lebensstil zu pflegen oder zur genaueren Analyse einen Gesundheitsexperten zu konsultieren.